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Nager sind äußerst anpassungsfähig und kommen heute überall dort vor, wo es von Menschen errichtete Behausungen oder Versorgungseinrichtungen gibt. Extreme Hitze oder grimmige Kälte stellen für Nager generell kein Problem dar. Auch Gebaüde stellen für die geschickten Nager kein Hindernis da. Sie laufen Wände hoch und drängen sich durch den kleinsten Spalt.
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Ratten und Mäuse treten in der Regel gemeinsam auf |
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wo sich zuerst einmal Mäuse eingenistet haben, dauert es nicht lange, bis auch Ratten anzutreffen sind |
Hohe Nachkommenzahlen, kurze Vermehrungszeiten und fehlende Fressfeinde versetzen Schädlinge in die Lage schnell große Mengen an wertvollen Materialien und Lebensmitteln zu zerstören bzw. zu verunreinigen.
Krankheitserreger übertragen durch Ratten und Mäuse :
Viren
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Tollwut-Virus |
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Haemorrhagisches Fieber |
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Tollwut |
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Hanta Virus |
Bakterien
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Typhus |
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Q-Fieber |
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Borreliose |
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Leptospirose |
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Salmonellose |
Protozoen
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Toxoplasmose |
Würmer
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Trichinose |
Durch Nager werden an Dämmmaterialien, Unterkonstruktionen oder Steuerleitungen erhebliche Schäden verursacht. Oft sind aufgrund des Nageverhaltens, beschädigte oder zerstörte Kabelleitungen, Kabelbrände, zerstörte Maschinen, Geräte und Materialien aller Art das Ergebnis. Die speziell durch Nager, hier besonders durch Wanderratten, angerichteten Schäden sind enorm groß. Nager verursachen pro Jahr in Deutschland einen volkswirtschaftlichen Schaden von einigen Milliarden Euro.
Mäuse bringen unter günstigen Umständen 6-7 Würfe mit jeweils 6-8 Jungen pro Jahr zur Welt, so dass am Ende eines Jahres aus einem Mäusepaar ca. 2000 Nachkommen entstehen können.
Ein Rattenpaar und seine Nachkommen bringen es unter Laborbedingungen auf bis zu 1000 Nachkommen.
In Gebäuden, hinter Fassaden oder in Lagern erreicht Nagerbefall schnell eine unüberschaubare Dimension !
Bekämpfungsmethoden
Der Erfolg einer Nagerbekämpfung hängt ganz wesentlich von der sorgfältigen Vorbereitung und Durchführung ab. Dazu gehören die Befallsermittlung im gesamten Bereich, eventuell mit Vorköderung, die Köderauslage in ausreichender Menge an allen Befallsstellen, so lange, bis keine Annahme mehr erfolgt sowie die Erfolgskontrolle, eventuell mit Nachköderung Idealerweise sollte nach einer zwei- bis dreiwöchigen Bekämpfungsphase kein Köder mehr aufgenommen werden und auch die Nachköderung mit zum Beispiel ungiftigen Ködermaterialien die Befallstilgung bestätigen. Dies gelingt nicht, wenn Resistenz gegenüber dem verwendeten Wirkstoff in der Population vorhanden ist, oder wenn der Köder nicht in ausreichender Menge aufgenommen wird. Zur Bekämpfung eines aufgetretenen Befalls, wägen wir je nach Objekt die Methode, den Köder und die Art der Formulierung ab.
Wichtig ist es auch, die Art der Nager zu bestimmen, da die Ausbringung und die Zusammensetzung der Köder davon abhängt, ob es sich um Hausmäuse, Haus- oder Wanderratten handelt. Daher wird unser Servicemitarbeiter bei der Erstbegehung diesem Aspekt besondere Aufmerksamkeit widmen und dann seine Vorgehensweise darauf abstimmen. Neben dem Einsatz von Ködern muss parallel dafür gesorgt werden, dass damit in Konkurrenz stehende Fraßmöglichkeiten (etwa gelagerte Lebensmittel, Abfälle) so gut wie möglich für die Nager unzugänglich aufbewahrt werden.
Rodentizide Fraßköder
Schadnager nehmen Köder auf, was passiert im Körper des Tieres, wie wirkt ein Antikoagulans ( Blutgerinnung ) ?
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Verwendet werden Fraßköder, die bei Aufnahme über das Verdauungssystem die Blutgerinnung der Tiere stören, so dass sie innerlich verbluten. |
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Dies ist der unter Tierschutzgesetzrichtlinien humanste Weg, diese Tiere zu töten. |
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Der Tod gleicht einem Alters- bzw. Schwächetod. |
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Da diese Wirkstoffe auch für den Mensch und seine Haustiere ein Gefahrenpotenzial darstellen (auch Sekundärvergiftungen durch gefressene Mäuse möglich), empfehlen wir dringend, von einer Bekämpfung durch Laien und nicht ausgebildetes Personal, abzusehen. |
Einen dauerhaften Erfolg bringt ein objektbezogener Wartungsvertrag, der nicht nur die Lösung des Problems beinhaltet, sondern auch als Vorsorgemaßnahme dient.
Lassen Sie sich von und beraten.
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